Kita Bärenhöhle

Die bestehende Kindertagesstätte „Bärenhöhle“ in Peine wurde durch einen eingeschossigen Erweiterungsbau ergänzt. Der Neubau nimmt eine zusätzliche Kita-Gruppe mit 25 Kindern sowie zugehörige Sanitär- und Garderobenbereiche und einen Bewegungsraum auf.

Besonderes Merkmal der Maßnahme ist die räumliche Neuordnung des Ensembles: Die bislang solitären Bestandsgebäude – ein ehemaliges Pfarrhaus (Haus 1) und ein Gemeindehaus (Haus 2) aus den frühen 1970er-Jahren – werden durch den Neubau funktional und gestalterisch miteinander verbunden.

Die zentrale Positionierung des Haupteingangs im Erweiterungsbau stärkt die Wahrnehmung der Kita als zusammenhängendes Gesamtensemble und schafft eine klare, adressbildende Eingangssituation.

Die bestehende Kindertagesstätte „Bärenhöhle“ in Peine wurde durch einen eingeschossigen Erweiterungsbau ergänzt. Der Neubau nimmt eine zusätzliche Kita-Gruppe mit 25 Kindern sowie zugehörige Sanitär- und Garderobenbereiche und einen Bewegungsraum auf.

Besonderes Merkmal der Maßnahme ist die räumliche Neuordnung des Ensembles: Die bislang solitären Bestandsgebäude – ein ehemaliges Pfarrhaus (Haus 1) und ein Gemeindehaus (Haus 2) aus den frühen 1970er-Jahren – werden durch den Neubau funktional und gestalterisch miteinander verbunden.

Die zentrale Positionierung des Haupteingangs im Erweiterungsbau stärkt die Wahrnehmung der Kita als zusammenhängendes Gesamtensemble und schafft eine klare, adressbildende Eingangssituation.

Die Herausforderung

„Die Planung erforderte eine sensible Einbindung des Neubaus in die heterogene Bestandssituation. Ziel war es, die vorhandenen Baukörper nicht zu überformen, sondern sie zu verbinden und funktional zu ordnen.“

Elena Hellmuth

Neben der architektonischen Integration standen folgende Aspekte im Fokus:

  • wirtschaftliche Bauweise mit kurzer Realisierungszeit
  • Verbesserung der inneren Wegebeziehungen
  • energetische Perspektive für zukünftige Bauabschnitte
  • Stärkung der Identität der Einrichtung als zusammenhängender Bildungsort

Die Erweiterung musste sich selbstverständlich in Maßstab und Kubatur einfügen und zugleich eine eigenständige zeitgemäße Haltung zeigen.

Skizzen und Schnitte

Analog zu den Bestandsgebäuden wurde der Erweiterungsbau eingeschossig mit Flachdach ausgebildet.

Im Unterschied zur massiven Bauweise der 1970er-Jahre entstand der Neubau jedoch als Holzrahmenkonstruktion. Diese Bauweise ermöglichte eine verkürzte Bauzeit sowie eine nachhaltige, ressourcenschonende Umsetzung.

Während die Bestandsgebäude durch ockergetönte Ziegelfassaden geprägt sind, erhielt der Neubau eine vertikale, farblich vorbehandelte Lärchenprofilschalung. Die Holzfassade formuliert einen zeitgemäßen Akzent und dient zugleich als Perspektive für die zukünftige energetische Sanierung der Bestandsbauten, die im Zuge weiterer Bauabschnitte ebenfalls eine Holzbekleidung erhalten sollen.

Das Farb- und Materialkonzept im Innenraum setzt auf holzsichtige Oberflächen und differenzierte Grüntöne. Ziel ist eine freundliche, naturbezogene und kindgerechte Atmosphäre.

Farbige Akzente finden sich in:

  • Bodenbelägen
  • Wandfliesen
  • Tür- und Fensterrahmen

Großzügige Öffnungen sorgen für helle Räume und eine klare Orientierung. Gruppen- und Bewegungsräume verfügen über direkte Zugänge zum Außenbereich.

Zum Spielhof hin ist eine Überdachung angeordnet, sodass der Außenraum auch bei ungünstiger Witterung als Erweiterung der pädagogischen Flächen genutzt werden kann.

Das Ergebnis

Mit der Erweiterung der Kita Bärenhöhle entstand nicht nur zusätzlicher Raum, sondern ein funktional und gestalterisch neu geordnetes Ensemble.

Der Neubau verbindet Bestand und Gegenwart, stärkt die Identität der Einrichtung und schafft eine klare Eingangssituation. Durch die nachhaltige Holzbauweise und die perspektivische Einbindung energetischer Maßnahmen wird der Standort langfristig zukunftsfähig weiterentwickelt.

projekt details

Bauherr

Stadt Peine

Leistungen

Objektplanung Hochbau, LP 2-8

Termine

Fertigstellung 06/2024

Kennwerte

BGF: 220 m²

Copyright

Fotos: Olaf Mahlstedt

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